Rote Bete
Beta vulgaris
🥕 GemüseRote Bete (Beta vulgaris subsp. vulgaris) ist ein anspruchsloses, ertragreiches Wurzelgemüse, das sich lange lagern lässt. Sie mag einen tiefgründigen, humosen Boden mit pH 6,5–7,5 und einen sonnigen Platz; in sauren Böden wächst sie schlecht. Gesät wird ab Mitte April bis Juni direkt ins Beet, 2–3 cm tief in Reihen mit 25–30 cm Abstand. Jedes Samenkorn ist eigentlich ein Knäuel aus mehreren Samen, deshalb gehen oft zwei bis vier Pflänzchen dicht beieinander auf. Sie werden auf etwa 8–10 cm vereinzelt; die ausgedünnten Jungpflanzen schmecken als Salat. Rote Bete braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, sonst werden die Rüben holzig und zeigen helle Ringe. Weißliche Gänge in den Blättern verursacht die Rübenfliege. Junge Rüben erntet man ab Juli in Tischtennisballgröße, Lagerrüben im Oktober vor stärkeren Frösten. Das Laub wird abgedreht, nicht abgeschnitten, damit die Rüben nicht ausbluten; gelagert wird kühl in feuchtem Sand. Tipp: Ungeschält kochen und erst danach schälen, dann bleiben Farbe und Geschmack erhalten.
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