Radieschen
Raphanus sativus
🥕 GemüseRadieschen (Raphanus sativus var. sativus) sind das ideale Gemüse für Ungeduldige und Anfänger: Vier bis sechs Wochen nach der Aussaat können die ersten Knollen geerntet werden. Gesät wird ab März direkt ins Freiland, 1 cm tief mit 3–5 cm Abstand in der Reihe; unter Vlies oder im Frühbeet auch schon früher. Radieschen mögen einen leichten, lockeren, nicht frisch gedüngten Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Wer bis Mai und dann wieder ab August alle 14 Tage einen kleinen Satz sät, erntet laufend frische Knollen. Im Hochsommer schießen die Pflanzen bei langen Tagen und Hitze schnell in Blüte, die Knollen werden scharf, pelzig oder holzig; spezielle Sommersorten oder Halbschatten helfen. Entscheidend ist gleichmäßige Feuchtigkeit, Trockenheit macht Radieschen hohl und scharf. Kleine Löcher in den Blättern stammen vom Erdfloh, der bei Trockenheit auftritt; Gießen und ein feines Netz halten ihn in Schach. Tipp: Radieschen lassen sich als Markiersaat zwischen langsam keimende Möhren oder Pastinaken säen.
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Direkt ins Freie säen, verträgt Kälte
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Alle 14 Tage nachsäen
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4–6 Wochen nach der Aussaat ernten
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Zügig ernten, bei Hitze werden sie holzig
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