Minze
Mentha
🌿 KräuterMinze (Mentha) ist eine ausdauernde, winterharte Staude, die sich über unterirdische Ausläufer rasch ausbreitet. Wer sie ins Beet setzt, sollte sie deshalb in einem großen Topf ohne Boden oder mit einer Wurzelsperre einpflanzen, sonst überwuchert sie die Nachbarn. Sie wächst in Sonne und Halbschatten und liebt einen humosen, stets feuchten Boden; in trockener Erde wird das Laub hart und anfällig. Gepflanzt oder geteilt wird im März und April. Beliebt sind Pfefferminze für Tee, Marokkanische Minze für frische Getränke und Erdbeer- oder Schokominze als Aromasorten; über Samen fallen sie nicht sortenecht aus, vermehrt wird durch Teilung oder Stecklinge. Geerntet wird laufend, am aromatischsten kurz vor der Blüte im Juli, für Vorrat schneidet man ganze Triebe und trocknet sie gebündelt im Schatten. Nach der Ernte treibt Minze kräftig nach. Orangefarbene Pusteln auf den Blattunterseiten sind Minzrost; befallene Triebe bodennah abschneiden. Tipp: Alle drei bis vier Jahre den Horst teilen und an neuer Stelle pflanzen, dann bleibt die Minze vital.
Ruhe
Ruhe
Auspflanzen
In Topf oder Wurzelsperre pflanzen (wuchert!)
Gießen & pflegen
Gießen, Minze liebt Feuchtigkeit
Ernten
Junge Triebe ernten
Ernten
Laufend ernten, zurückschneiden
Ernten
Vor der Blüte ernten, dann ist das Aroma am stärksten
Ernten
Ernten und trocknen
Ernten
Letzte Ernte
Beet aufräumen
Zurückschneiden, mulchen
Ruhe
Ruhe