Erbsen
Pisum sativum
🥕 GemüseErbsen (Pisum sativum) gehören zu den ersten Gemüsen, die ins Freiland gesät werden. Sie keimen schon bei 5 °C und vertragen leichte Fröste. Runzelige Markerbsen, die süßesten zum Frischverzehr, sät man etwas später als die robusteren Schalerbsen; Zuckererbsen werden mit der ganzen Hülse gegessen. Die Samen kommen 3–5 cm tief in Reihen mit etwa 40 cm Abstand in einen sonnigen Platz mit mittelschwerem, humosem Boden. Als Hülsenfrüchtler binden Erbsen mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff und brauchen keinen Stickstoffdünger. Die meisten Sorten benötigen eine Rankhilfe aus Reisig, Maschendraht oder Schnüren, die man gleich bei der Aussaat aufstellt. Bei Blüte und Hülsenansatz ist gleichmäßige Feuchte wichtig. Geerntet wird ab Juni, solange die Körner prall, aber noch zart sind; überreife Erbsen werden mehlig. Nach der Ernte schneidet man das Kraut ab und lässt die Wurzeln im Boden, sie hinterlassen Stickstoff für Kohl oder Lauch. Tipp: Erbsen nur alle vier Jahre auf dieselbe Fläche säen.
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Direkt ins Freie säen, verträgt Kälte
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Abräumen, Wurzeln im Boden lassen (Stickstoff)
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